Zweittrimester-Screening

Double-Diagnostik
  • Parameter

    bestimmt werden:
    Alpha-1-Fetoprotein
    β-hCG

  • Probematerial

    ca. 2,0 ml Serum

  • Präanalytik

    Anforderung nur zwischen 14.0 und 19.6 SSW sinnvoll. Für die Bewertung ist die exakte ANgabe der Schwangerschaftswoche (SSW) notwendig. Bitte vermerken Sie diese ebenso wie die Angaben zum Gewicht, Geburtsdatum und ggf. weitere notwendige Informationen (Diabetes mellitus, Nikotinkonsum) auf dem Anforderungsschein.

  • Probentransport

    siehe Einzelparameter

  • Klinische Indikationen

    Ermittlung des individuellen Risikos für Down-Syndrom, Neuralrohrdefekte sowie Ermittlung des individuellen Altersrisikos (Hintergrundrisiko) für Schwangere im 2. Trimester bei klinischer Indikation und nach vorheriger ausführlicher Beratung

  • Methode

    Fremdleistung

  • Ansatztage

    bei Bedarf (mehrmals wöchentlich)

  • Hinweise / Bemerkungen

    Die Beurteilung stützt sich auf die statistische (rechnerische) Ermittlung des individuell für die aktuelle Schwangerschaft geltenden Risikos für das Down-Syndrom, Neuralrohrdefekte bzw. das jeweilige Altersrisiko.
    Die Berechnung vergleicht den für die jeweilige Schwangere ermittelten Analysenwert für AFP und ß-HCG mit den für dieselbe Schwangerschaftswoche ermittelten Medianen. Diese werden für die verwendete Methode individuell ermittelt. Anschließend wird berechnet, um das Wievielfache der individuelle Wert vom Median abweicht (Multiple of Median = MoM).
    Vereinbarungsgemäß wird das Ergebnis der Double-Diagnostik bis zu einem Risiko von 1:350 als "auffällig" bewertet.
    Die Methode beinhaltet KEINE Diagnostik. Eine kindliche Chromosomenstörung ist daher auch bei "unauffälliger" Double-Diagnostik nicht ausgeschlossen. Das auffällige Ergebnis ist demgegenüber kein Beweis für das Vorliegen einer fetalen Chromsomenstörung und sollte nach entsprechender Beratung und Aufklärung der Schwangeren, falls von der Betroffenen gewünscht, immer eine weitere Diagnostik nach sich ziehen.
    Befindet sich die Patienten NICHT in der angegebenen Schwangerschaftswoche, so müsste eine Korrektur der vorgenommenen Risikoberechnung erfolgen.
    Bei einem Serum-AFP-Wert

  • Akkreditierung

  • Fremdlabore

    Prof. Held (Hamburg)

  • Stand

    15. März 2023